TTIP – alles, nur das nicht!

Seit ich das erste Mal von diesem vermaledeiten Abkommen hörte, war mir klar, daß dieses Abkommen auf jeden Fall verhindert werden muß. Um unser aller Souveränität willen, unserer Kultur willen, unserer Freiheit willen.

Stoppt TTIP

Stoppt TTIP

Die Bürger sind der Souverän, nicht die Hinterzimmer-Bürokraten der EU in den Krallen der US-Wirtschaft und ihrem Hegemonie-Streben.   Es darf nicht geschehen, daß wir uns freiwillig ausliefern an eine Hegemonialmacht, die es soweit gebracht hat, daß in den USA sogar nachweislich schädliche genmanipulierte Produkte nicht mehr verboten werden dürfen.

Wir in Europa opfern unsere Prinzipien aus 1789, 1848, 1918, 1945 und 1989 nicht für Coca Cola, Black Rock und Konsorten. Wir sind freie Menschen.

Die Netzfrauen haben in einem umfangreichen Text zusammengestellt, welche Kretins unsere Freiheit verscherbeln wollen:

TTIP – die vielen weitreichenden Verflechtungen in der Politik und Wirtschaft

Wer das geplante Abkommen jetzt noch für harmlos hält oder verteidigt, kann es nur schlecht meinen. Und Politiker, die Verträge ohne Kündigungsklausel abschließen wollen, gehören geteert und gefedert.

Teeren und Federn

Und eine Lese-Empfehlung

das ist keine Lese-Empfehlung, das ist eine Lese-Forderung! Ich fordere Sie auf, diesen Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten zu lesen:

Ukraine-Politik der EU ist eine Gefahr für den Weltfrieden

Das Assoziierungs-Abkommen zwischen der EU und der Ukraine ignoriert die geopolitische Lage der Ukraine und ihre Verflechtungen mit Russland. Die gegen Moskau umgesetzte Vereinbarung ist mehr als ein reiner Handelsvertrag. Die Vereinbarung ist weltpolitischer Sprengstoff.

welch ein Pack, das sich die EU da eingehandelt hat

Dieses Jahr 2015 ist ein schlimmes Jahr. Für Europa, die Demokratie und die Autonomie und Souveränität der Europäer.

Nicht nur, daß die EU die Ukraine in die Zwickmühle getrieben hat (angetrieben und gesteuert von den USA), die EU hat auch das herrschende Oligarchenpack zu lupenreinen Demokraten umdefiniert und hoffähig gemacht. Das Ergebnis erleben wir jetzt alle mit. Nur die deutschen Medien unterschlagen diese Meldungen. Denn diese berichten ja, wie die Tagesschau sich in ihrem Eigenlob bezeichnet, professionell und objektiv.

  • Da wird der Kasper Jazenjuk mal kurz hochgenommen und dann wird im ehrwürdigen Parlament drauflosgeprügelt:
  • DIe EU zahlte Milliarden auf ein Sperrkonto, damit die Gasrechnungen der Ukraine bei GAZPROM bezahlt werden ohne daß sich die Selbstbediener in der ukrainischen Regierung damit die Taschen vollstopfen können, damit die ukrainische Bevölkerung im Winter nicht friert, aber nein, Herr Poroshenko (inzwischen weltwelt auch als wind bag / Windbeutel benamst) bietet der Türkei Gaslieferungen an und verbündet sich mit der Autokratie Erdogans. Eine wunderbare Koalition.
  • Poroshenko bietet der Türkei sogar erfahrene ukrainische Soldaten für den Kampf gegen Rußland, also als Kampfgenossen der IS! an. Ist das im Sinne der EU? Gleichzeitig fordert Herr Poroshenko Schutz durch die NATO.
  • Herr Poroshenko schämt sich auch nicht, auf Staatsbesuch nach Israel zu fahren, daß in seinem Land die Juden wieder geduldet verfolgt und drangsaliert werden von den allgegenwärtigen Faschisten, kümmert da nicht.
  • Die Ukraine schlittert inzwischen in die Hyperinflation, die Geldentwertung stieg um 44%. Tja, dann muss man eben noch mehr EU-Geld in das Land pumpen… oder gleich ALLE Rechnungen für den failed state Ukraine übernehmen.
  • Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten melden eine unglaubliche Erpressung:

    Eine rechte ukrainische Miliz ist im Besitz von 24 wertvollen Gemälden aus den Niederlanden. Für die Rückgabe verlangen die Ultranationalisten 50 Millionen Euro. Unter Diebstahl-Verdacht stehen nicht nur die Miliz, sondern auch hochrangige ukrainische Politiker.
    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/24/ukraine-mafia-erpresst-museum-mit-gestohlenen-gemaelden/

    (Mit dabei ist natürlich auch Oleh Tyahnybok, Chef der ukrainischen Svoboda-Partei, Oberfaschist. Ebenso wie der Kommandeur der verdächtigen rechten Freiwilligen-Miliz ist Borys Humeniuk und der Ex-Chef des ukrainischen Geheimdiensts Valentyn Nalyvaichenko.)

    Der Direktor des bestohlenen WestFries-Museums, Ad Geerdink, wendet sich an die Diebe:

    Das wäre doch eine Meldung für unsere Qualitätsmedien gewesen, aber nein.

Wer ist der deutsche Souverän? II

Die EU führt Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA. Die Verhandlungen werden trotz immer heftigerer Kritik geheim geführt, transparent und verantwortungsvoll.

Die  Europäische Kommission führt die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP so transparent und so verantwortungsvoll wie möglich, so die Kommission selbst. Der EU-Kommission zufolge sind die TTIP-Verhandlungen „die bisher transparentesten bilateralen Handelsverhandlungen überhaupt“.

Ist das ein Fortschritt? Sicherlich nicht, das bedeutet nicht, daß über die Verhandlungen informiert wird, nur daß die vorigen Verhandlungen (z.B. mit Kanada) noch obskurer geführt wurden. Damit die Transparenz aber ja nicht zu durchsichtig wird, damit der Bürger, dem dieses Abkommen in allen seinen Lebensbereichen Schaden zufügen wird, ja nichts erfährt, mußte leider die Kommission die Entscheidung treffen, den vertraulichen Bericht über die zehnte Verhandlungsrunde in einem sicheren Leseraum auszulegen“. Und weiter:

Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten haben Zugang zu EU-Verhandlungsdokumenten.Das Informieren der nationalen Parlamente sei dann jedoch Sache der Mitgliedsländer – da hier jedoch scheinbar vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt sind, können die Regierungen die Dokumente nicht mehr einfach an ihre Parlamentarier weiterleiten.

Also? Die Unterlagen werden in einem Leseraum der US-amerikanischen Botschaft verwahrt, und wer hat Zugriff? Das erklärt Ihnen die heute-show, man möchte meinen, daß nur noch Sarkasmus hilft…

Die Aufregung darüber (gottseidank regen sich noch Leute darüber auf) versteht Frau Malmström, die Kommisarin der EU allerdings nicht, denn:

„In der aktuellen Debatte über die Transparenz der TTIP-Verhandlungen in einigen Mitgliedstaaten scheint es einige Konfusion zu geben: es gibt keine generellen neuen Restriktionen  – lediglich ein Bericht wurde in einem Leseraum ausgelegt.“ Dabei habe es sich um eine temporäre Maßnahme gehandelt, um zu erwägen, wie ein Minimum an Vertraulichkeit gewahrt werden kann. „

Im Klartext: man habe nur mal ausprobieren wollen, wie weit man gehen kann. Die Vertreter des deutschen Wählers, des Souveräns, sperrt man aus, übergeht man. Es gibt keinen deutschen Souverän mehr.

Wohin mit der Wut? Nach Berlin. Am Samstag, den 10. Oktober, 12:99 Uhr, am Hauptbahnhof.

Stoppt TTIP

Stoppt TTIP