Ist es eine Ehre? Oder stehe ich auf einer schwarzen Liste?

Es gelingt mir nicht mehr, bei der WELT oder der FAZ einen Kommentar „veröffentlicht zu bekommen.“

Da ich mit Klarnamen schreibe, bin ich wohl bekannt. Denn alle meine Kommentare werden nicht veröffentlicht. Falls ich inzwischen auf einer schwarzen Liste derjenigen Kommentierer stehe, deren Beiträge sofort gelöscht oder gar nicht erst veröffentlicht werden, dann rechne ich mir das als Ehre an. Denn dann habe ich einen Nerv getroffen.

Ich rechne mich nicht zu den Hasskommentierern, sondern zu denjenigen, die eben auch Peter Scholl-Latour lesen und ein wenig von Frieden und Friedenspolitik verstehen.
Wozu habe ich seit 1990 um die 50 Reisen in die Länder der ehemaligen Sowjetunion unternommen?
Um den Kriegshetzern auf den Leim zu gehen oder um die Menschen und Kulturen zu verstehen und kennenzulernen?

Es ist mir unverständlich woher dieser Beißreflex gegenüber Putin kommt…

Mein neuester nicht veröffentlichter Kommentar? Hier der Screenshot samt Redaktionsvermerk:

und der Artikel zu diesem Kommentar: Friedenswille von Russland…

Nicht freigegebener Kommentar bei der WELT

Nicht freigegebener Kommentar bei der WELT

Machen Sie sich selbst Ihr Bild

Und noch eine Liste der Artikelüberschriften dieses „Korrespondenten“, Richard Herzinger:

  • Der Friedenswille von Russland und Iran ist vorgetäuscht
  • Warum die Linken und die Rechten Putin so lieben
  • Europa hat sich mit seiner Hilflosigkeit abgefunden
  • Der große Brandbeschleuniger und seine Freunde
  • Wie postmoderne Propaganda ihre eigene Wahrheit macht
  • Wir brauchen den Staat Europa gegen den Terror
  • Lasst euch von den Tyrannen nicht täuschen
  • So plant Putin das immune Imperium
  • Der Westen kapituliert vor Putins Schachzügen
  • Kapituliert der Westen vor Assad, droht der große Krieg
  • Putin lügt sogar, wenn er die Wahrheit erzählt
  • Was Wladimir Putin wirklich in Syrien vorhat
  • Unsere Strategie muss militärisches Handeln einschließen
  • Wir sind dazu verdammt, diesen Krieg zu gewinnen
  • Putin schaut höhnisch auf den Westen
  • „Friedensstifter“ Putin ist unser erbitterter Kontrahent
  • Europa muss sich auch außerhalb seiner Grenzen verteidigen
  • Auf Syriens Trümmern baut Putin sein Protektorat
  • Das falsche Gerede von der Schuld des Westens
  • Putins Traum von einem russisch dominierten Europa

Also von einem amerikanisch dominierten Europa brauchen wir nicht zu träumen, das haben wir schon.

Wen schließt er mit „Wir, Uns“ ein? MICH NICHT!!!

Wenn dieser Mann kein Kriegshetzer ist, wer dann?

Und noch ein Link zum Schluß: ein Artikel über diesen herzigen alten Kalten Krieger

Nie wieder Krieg!

Nie wieder Krieg!

TTIP – alles, nur das nicht!

Seit ich das erste Mal von diesem vermaledeiten Abkommen hörte, war mir klar, daß dieses Abkommen auf jeden Fall verhindert werden muß. Um unser aller Souveränität willen, unserer Kultur willen, unserer Freiheit willen.

Stoppt TTIP

Stoppt TTIP

Die Bürger sind der Souverän, nicht die Hinterzimmer-Bürokraten der EU in den Krallen der US-Wirtschaft und ihrem Hegemonie-Streben.   Es darf nicht geschehen, daß wir uns freiwillig ausliefern an eine Hegemonialmacht, die es soweit gebracht hat, daß in den USA sogar nachweislich schädliche genmanipulierte Produkte nicht mehr verboten werden dürfen.

Wir in Europa opfern unsere Prinzipien aus 1789, 1848, 1918, 1945 und 1989 nicht für Coca Cola, Black Rock und Konsorten. Wir sind freie Menschen.

Die Netzfrauen haben in einem umfangreichen Text zusammengestellt, welche Kretins unsere Freiheit verscherbeln wollen:

TTIP – die vielen weitreichenden Verflechtungen in der Politik und Wirtschaft

Wer das geplante Abkommen jetzt noch für harmlos hält oder verteidigt, kann es nur schlecht meinen. Und Politiker, die Verträge ohne Kündigungsklausel abschließen wollen, gehören geteert und gefedert.

Teeren und Federn

Und eine Lese-Empfehlung

das ist keine Lese-Empfehlung, das ist eine Lese-Forderung! Ich fordere Sie auf, diesen Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten zu lesen:

Ukraine-Politik der EU ist eine Gefahr für den Weltfrieden

Das Assoziierungs-Abkommen zwischen der EU und der Ukraine ignoriert die geopolitische Lage der Ukraine und ihre Verflechtungen mit Russland. Die gegen Moskau umgesetzte Vereinbarung ist mehr als ein reiner Handelsvertrag. Die Vereinbarung ist weltpolitischer Sprengstoff.

welch ein Pack, das sich die EU da eingehandelt hat

Dieses Jahr 2015 ist ein schlimmes Jahr. Für Europa, die Demokratie und die Autonomie und Souveränität der Europäer.

Nicht nur, daß die EU die Ukraine in die Zwickmühle getrieben hat (angetrieben und gesteuert von den USA), die EU hat auch das herrschende Oligarchenpack zu lupenreinen Demokraten umdefiniert und hoffähig gemacht. Das Ergebnis erleben wir jetzt alle mit. Nur die deutschen Medien unterschlagen diese Meldungen. Denn diese berichten ja, wie die Tagesschau sich in ihrem Eigenlob bezeichnet, professionell und objektiv.

  • Da wird der Kasper Jazenjuk mal kurz hochgenommen und dann wird im ehrwürdigen Parlament drauflosgeprügelt:
  • DIe EU zahlte Milliarden auf ein Sperrkonto, damit die Gasrechnungen der Ukraine bei GAZPROM bezahlt werden ohne daß sich die Selbstbediener in der ukrainischen Regierung damit die Taschen vollstopfen können, damit die ukrainische Bevölkerung im Winter nicht friert, aber nein, Herr Poroshenko (inzwischen weltwelt auch als wind bag / Windbeutel benamst) bietet der Türkei Gaslieferungen an und verbündet sich mit der Autokratie Erdogans. Eine wunderbare Koalition.
  • Poroshenko bietet der Türkei sogar erfahrene ukrainische Soldaten für den Kampf gegen Rußland, also als Kampfgenossen der IS! an. Ist das im Sinne der EU? Gleichzeitig fordert Herr Poroshenko Schutz durch die NATO.
  • Herr Poroshenko schämt sich auch nicht, auf Staatsbesuch nach Israel zu fahren, daß in seinem Land die Juden wieder geduldet verfolgt und drangsaliert werden von den allgegenwärtigen Faschisten, kümmert da nicht.
  • Die Ukraine schlittert inzwischen in die Hyperinflation, die Geldentwertung stieg um 44%. Tja, dann muss man eben noch mehr EU-Geld in das Land pumpen… oder gleich ALLE Rechnungen für den failed state Ukraine übernehmen.
  • Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten melden eine unglaubliche Erpressung:

    Eine rechte ukrainische Miliz ist im Besitz von 24 wertvollen Gemälden aus den Niederlanden. Für die Rückgabe verlangen die Ultranationalisten 50 Millionen Euro. Unter Diebstahl-Verdacht stehen nicht nur die Miliz, sondern auch hochrangige ukrainische Politiker.
    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/24/ukraine-mafia-erpresst-museum-mit-gestohlenen-gemaelden/

    (Mit dabei ist natürlich auch Oleh Tyahnybok, Chef der ukrainischen Svoboda-Partei, Oberfaschist. Ebenso wie der Kommandeur der verdächtigen rechten Freiwilligen-Miliz ist Borys Humeniuk und der Ex-Chef des ukrainischen Geheimdiensts Valentyn Nalyvaichenko.)

    Der Direktor des bestohlenen WestFries-Museums, Ad Geerdink, wendet sich an die Diebe:

    Das wäre doch eine Meldung für unsere Qualitätsmedien gewesen, aber nein.

Professionell und objektiv

sei die Berichterstattung der Tagesschau, der Nachrichtensendung des Öffentlich-Rechtlichen Deutschen Rundfunks, der ARD. So jedenfalls biedert sich die Tagesschau bei den Zuschauern an und verspricht damit eine professionelle und ernsthafte Berichterstattung. Über das Attribut „objektiv“ mag ich nicht spotten, das haben wir alle in der Schule gelernt, Objektivität gibt es nicht, aber ein Bemühen um Ausgewogenheit ist möglich.

Und nun das. Ich bin fast vom Sofa gefallen:

Und die anderen Qualitätsjournalisten? Haben sich vor dem Kanzleramt zusammengerottet und auf eine Winkende Merkel-Mutti auf dem Balkon gewartet. Da konnten sie ja dann wieder abziehen.