Kommt die Maut? Die US kommen auf jeden Fall

Die Maut, das ist eines der Ablenkungsthemen der Großen Koalition. Mit dieser schwachsinnigen Bürokratie-Blase (Bürger sollen zahlen, wofür sie schon gezahlt haben, aber das kriegen sie dann wieder – und diesen Bürokratismus zahlen dann die Bürger wieder mit ihren Steuern und kriegen das Geld aber nicht wieder) werden die Gemüter der Bürger beschäftigt, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen und eventuell sogar über das BRD-Engagement in der Ukraine oder die Internationale Finanzkrise, TTIP und CETA nachdenken und/oder entschiedenes Handeln der Regierung einfordern.

Aber jetzt könnte eine Maut notwendig werden und zwar eine, die nicht zurückgezahlt werden kann, weil das Geld wirklich gebraucht wird. Die ohnehin schon schlechtgepflegten und kaputtgefahrenen Straßen werden nun im Zeichen der transatlantischen Verbundenheit von einer Horde US-Spähpanzer, Radschützenpanzer und Ähnlichem  heimgesucht werden, welche vom estnischen Narva nach Vilseck in der Oberpfalz karriolen werden. Über 1800 Kilometer  werden mehr als 100 Fahrzeuge mit mehr als 500 Mann Besatzung unterwegs sein.

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Offiziell richtet sich die aktuelle Aktion gegen niemanden. Ein Zusammenhang mit der Ukraine-Krise liegt aber nahe. Die osteuropäischen Nato-Staaten fühlen sich seit Ausbruch der Krise von Russland bedroht,

schreibt der Spiegel zu dieser Übung. Ein US-Manöver direkt an der russischen Grenze, wer bedroht da wen?

Und eigentlich ist die gewählte Route ja auch logisch. Denn folgt man George Friedman, dem Gründer eines der vielen „ThinkTanks“, die in den USA ihr Unwesen treiben, dann gibt es kein Europa, nur Frankreich oder Spanien etc., und das Hauptziel der US-Politik sei seit 100 Jahren, ein Bündnis zwischen Rußland und Deutschland zu verhinden. Denn ein solches Bündnis sei den USA gewachsen…

George Friedman: No place is really pacific for very long, I mean neither the United States, we have constant wars ok. Europe will I suspect not return to the 31 years but it will return to humanity, they will have their wars, they will have their peace, they will live their lives. It will not be a hundred million death but the idea of the European exceptionalism I think is the one suffering the first death. There will be conflict, there was conflict in Yugoslavia and there is certainly conflict now in Ukraine. As to the relationship to the United states, we no longer have a relationship with Europe. We have a relationship with Romania, we have a relationship with France, there is no ‚Europe‘ to have a relationship with….

We have other foreign policy interests. So, the primordial interest of the United States over which for centuries we have fought wars, the first, second and cold war has been the relationship between Germany and Russia. Because united they are the only force that could threaten us, and to make sure that that doesn’t happen. If you are an Ukrainian, it is essentially to reach out to the only country that will help you, which is the United States.

Ja, man muß nur zuhören. Und ein wenig auf die Karten schauen, wenn von Geopolitik die Rede ist…